AGB Heilpraktikerin Sandra Oettel

Allgemeine Geschäfts- und Vertragsbedingungen (AGB)

 

§ 1 Vertragsgegenstand

(1) Vertragsgegenstand ist eine heilkundliche Behandlung des Patienten. Die Heilpraktikerbehandlungen umfassen unter anderem auch wissenschaftlich/schulmedizinisch nicht anerkannte naturheilkundliche Verfahren.

 

(2) Für den Erfolg der Maßnahme übernimmt der Auftragnehmer auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften (Heilpraktikergesetz Deutschland) keine Gewähr. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Mitwirkung und der Bereitschaft des Klienten ab, z.B. Empfehlungen und Anschlussmaßnahmen durchzuführen.

 

(3) Ein rechtskräftiger Vertrag ist mit der verbindlichen Terminvereinbarung zustande gekommen. Vertragsgrundlage sind diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Fragebogen/Behandlungsvertrag.

 

§ 2 Honorar

(1) Das Honorar berechnet sich nach dem jeweiligen Aufwand der Behandlung für die Konsultation.

 

(2) Heilbehandlungen sind grundsätzlich von der gesetzlichen Mehrwertsteuerpflicht befreit.

 

(3)  Das Honorar ist, je nach Vereinbarung sofort fällig oder spätestens nach erbrachter Leistung. 

 

(4) Labore und Heilmittel sind nicht im Honorar inbegriffen, eventuell damit verbundene Kosten werden im Vorfeld mitgeteilt und der Klient entscheidet selbst, welche Maßnahme er ergreifen möchte.

 

(5) Bei ausländischen Patienten/Klienten wird ausschließlich Bargeld, Währung Euro, akzeptiert.

 

§ 3 Nicht eingehaltene Termine

(1) Bei Stornierung der vereinbarten Behandlungstermine gelten ausschließlich die Bedingungen des Fragebogens / Behandlungsvertrages.

 

(5) Die Auftragnehmerin behält sich vor, Einsätze für Behandlungen oder Seminare außerhalb des Praxisstandortes Trier bis zu 30 Tage vor Beginn der Veranstaltung die Termine abzusagen, sollte die Mindestteilnehmeranzahl unterschritten sein. Gezahlte Anzahlungen für die Sitzung werden unbar zurückerstattet.

 

§ 4 Aufklärung/Hinweise

(1) Der Patient wird darauf hingewiesen, dass die Behandlung des Heilpraktikers eine ärztliche Therapie nicht vollständig ersetzt. Sofern ärztlicher Rat erforderlich ist, wird der Heilpraktiker unverzüglich eine Weiterleitung an einen Arzt veranlassen. Dies gilt auch dann, wenn dem Heilpraktiker aufgrund eines gesetzlichen Tätigkeitsverbotes eine Behandlung nicht möglich ist, für die Erteilung einer Auskunft des Heilpraktikers an Dritte die schriftliche Einwilligung des Klienten erforderlich ist und/oder die gesetzliche Krankenversicherung die Behandlungskosten des Heilpraktikers nicht übernimmt.

 

Die Rechnungserstellung erfolgt entsprechender Leistungserbringung. Gesetzlich versicherte Patienten haben die Behandlungskosten selbst zu tragen. Mitglieder privater Krankenversicherungen oder Beihilfeberechtigte können einen (Teil-) Erstattungsanspruch der Behandlungskosten gegenüber ihrer Versicherung haben, insofern die Behandlungsform Erstattungsfähig ist (z.B. Aurachirurgie ist nicht erstattungsfähig). Der Patient hat das Erstattungsverfahren gegenüber seiner Versicherung eigenverantwortlich durchzuführen. Dazu händigt der Heilpraktiker dem Patienten die Rechnung aus. Das Ergebnis des Erstattungsverfahrens lässt den Honoraranspruch des Heilpraktikers gegenüber dem Patienten unberührt.

 

(2) Der Klient muss vor einer Behandlung die Anamnese in Form eines Fragebogens ausfüllen. Der Fragebogen ist vom Klienten vollständig und wahrheitsgetreu auszufüllen. Fehlen Informationen ganz oder teilweise oder werden Teile von Informationen vorsätzlich vorenthalten, ist die Auftragnehmerin für die daraus entstehenden Folgen keinesfalls und zu keiner Zeit haftbar, sondern wird die Behandlung kostenpflichtig abbrechen. Die Auftragnehmerin wird die Behandlung auch dann sofort kostenpflichtig abbrechen, sofern eingeschätzt werden kann, dass Informationen unvollständig sind oder verschwiegen werden.

 

 (3) Es wird darauf hingewiesen, dass die Auftragnehmerin als Heilpraktiker und Aurachirurg ihrer kontinuierlichen Weiterbildungspflicht nachkommt und dafür Sorge trägt, ihren Klienten bestmögliche Auskünfte bezüglich weiterer individueller unterstützender (Hilfs-) Mittel zu geben. 

 

(4) Die Auftragnehmerin wird zu keiner Zeit mit Klienten Termine vereinbaren oder behandeln, welche unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen. 

 

§ 5 Ausfallhonorar

(1) Versäumt der Klient einen schriftlich oder telefonisch vereinbarten Behandlungstermin, schuldet er Sandra Oettel das Ausfallhonorar in Höhe des Betrages, der dem für den Termin reservierten Zeitfenster entspricht. Der Nachweis, dass kein Schaden oder nur ein wesentlich niedrigerer entstanden sei, bleibt hiervon unberührt. Ebenso bleibt unberührt der Nachweis eines höheren Schadens durch den Heilpraktiker.

 

(2) Bei Behandlungen außerhalb des Praxisstandortes Trier gelten stets gesonderten Geschäftsbedingungen, welche vorab Terminvereinbarung schriftlich bekannt gegeben werden.

 

§ 7 Gerichtsstand

Ist der Vertragspartner ein Einzelunternehmen, GbR, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein sonstiges öffentlich rechtliches Unternehmen, ist der ausschließliche Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus diesem Vertrag ergeben, Trier. Ansonsten gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.